Projekte im Kiez

Eine Vielzahl an Projekten und Maßnahmen, die das Zusammenleben im Kiez lebenswerter machen, konnten in den letzten Jahren mit Mitteln des Programms „Soziale Stadt“ auf den Weg gebracht werden.

In dieser Rubrik finden Sie Kurzbeschreibungen zu einer Auswahl an bereits durchgeführten sowie zu laufenden Projekten und Maßnahmen.

Schauen Sie auch unter Kiezgeschehen, hier finden sich weitere informative Berichte zu einigen Projekten.

Handlungsfeld: Arbeit und Wirtschaft

Unternehmen für den Kotti

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg / Wirtschaftsförderung; LOKATION:S

Laufzeit: 01.06.2018 − 31.12.2020

Das Projekt "Unternehmen für den Kotti" ist ein Projekt der Wirtschaftsförderung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg/ Oranienstraße. Das Projekt wird durchgeführt von LOKATION:S) Partnerschaft für Standortentwicklung.

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Handlungsfeld: Nachbarschaft, Gemeinwesen, Integration

Ausstattung des Nachbarschaftsraumes im Neuen Kreuzberger Zentrum (NKZ)

(Kotti-Coop e.V.)

Laufzeit: 01.07.2019-31.10.2019

Das Kottbusser Tor ist ein facettenreicher Ort, an dem verschiedene Lebenskonzepte, Denkweisen und Kulturen zusammenkommen, die aber gleichzeitig auch ein Potenzial für Kreativität und Umsetzung von Ideen sind. Über Jahrzehnte ist ein vernetztes Nachbarschaftsgefüge gewachsen, welches nicht nur gestärkt, sondern gerade im Hinblick auf all die Herausforderungen strukturell gefestigt werden sollte. Hier haben sich Vereine sowie Gemeinschaften entwickelt, die in Eigeninitiative (Hilfs-)Angebote für die Nachbar*innen initiieren und umsetzen und sich so gegenseitig unterstützen. Vor allem im Bereich von Unterstützungsangeboten (Nachhilfe, Beratungen, etc.) gibt es einen großen Bedarf im Quartier, so auch im NKZ. In diesem Wohnblock leben ca. 1.300 Menschen aus über 30 Nationen. Der Wunsch der Anwohner*innen, einen „eigenen“ selbstorganisierten Nachbarschaftsraum zu haben, in dem man sich treffen sowie austauschen kann und kleine Angebote sattfinden können, gibt es nicht erst seit gestern.

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„(Re)Kommunalisierung Plus“. Modellprojekt am Kottbusser Tor. Phase II

Kotti-Coop e.V.

Laufzeit: 01.03.2019 − 29.02.2020

Kotti Coop e.V.

Kotti Coop e.V.

Kotti Coop e.V.

Kotti Coop e.V.

Die Ergebnisse der Phase I des Modellprojektes 2018 haben gezeigt: Fast die Hälfte der im Rahmen der Studie befragten Bewohner*innen möchte sich aktiv einbringen und ihren Wohnort mitgestalten! Während im vergangenen Jahr die Bedingungen und Möglichkeiten einer Mieter*innen-Mitbestimmung aufgezeigt wurden (siehe dazu die Ergebnisse der Studie: kottbussertor.org, ist es nun das Ziel der zweiten Projekt-Phase, modellhafte Strukturen der Mieter*innen-Mitbestimmung und Mitentscheidung nördlich und südlich des Kottbusser Tors zu etablieren.

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Wir sind der Kotti I-III

(Kotti-Coop e.V.)

Laufzeit: 15.07.2016 – 31.12.2021

Kotti Coop e.V.

Kotti Coop e.V.

Kotti Coop e.V.

Kotti Coop e.V.

„Selbst für den Kotti zu krass“, No-go-area Kotti“, „Kotti – der Platz der Gesetzlosen“ – Negativberichterstattungen in den Medien lassen die Vielschichtigkeit und die positiven Aspekte des Kottbusser Tors verblassen. Der Ort wird von vielen als ein Durchgangsort gesehen und nicht als Kiez. Gleichwohl engagieren sich viele Anwohner*innen, Gewerbetreibende und Initiativen seit Jahren für ihren Kiez. Der Verein Kotti-Coop e.V., der 2015 von Anwohner*innen des Kottbusser Tors gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, im Interesse der Bewohner*innen und für eine positive Stadtteilentwicklung Einfluss auf Veränderungen im Wohngebiet zu nehmen.

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„(Re)Kommunalisierung Plus“. Modellprojekt am Kottbusser Tor

Kotti-Coop e.V.

Laufzeit: 01.01.2018 − 31.10.2018

© Kotti-Coop e.V.

© Kotti-Coop e.V.

Diese Studie ist ein Baustein zur Entwicklung eines Modellprojektes der Mieter*innenmitbestimmung und -selbstverwaltung, wie sie im Koalitionsvertrag des Berliner Senats von 2016 unterstützt wird. Im Fokus des Projektes steht die Erforschung von Partizipationsbedingungen, die der sozialen Lage der lokalen Bevölkerung angemessen sind und sie zur Mitwirkung befähigen.

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Gemeinwesenorientierte Sozialarbeit am Kottbusser Tor

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg / Fachbereich Soziales (Suchtprävention), Fixpunkt e.V.

Laufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019

Die Zunahme der Kriminalität und des offenen Drogenhandels und -konsums wie auch die geringe Aufenthaltsqualität des Kottbusser Tores führte vor allem seit 2015/16 zu einer als anhaltend empfundenen Beeinträchtigung der öffentlichen Ordnung und des Sicherheitsempfindens der Anwohnenden. Aufgrund der vielfältigen Problemlagen am Kottbusser Tor hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg im Jahr 2016 in enger Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg/ Oranienstraße das Projekt „Gemeinwesenorientierte Sozialarbeit Kottbusser Tor“ konzipiert und initiiert.

Die Broschüre von Fixpunkt e.V.: „Umsicht! Durchsicht! Dann sticht es nicht!“ ist eine praktische Anleitung für Personen, die in ihrem Wohnumfeld in Kontakt mit Menschen kommen, die Drogen konsumieren. Die Broschüre wurde im Rahmen des Projektes „Gemeinwesenorientierte Sozialarbeit am Kottbusser Tor“, das über das Programm „Soziale Stadt“ und dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gefördert wird, konzipiert und herausgegeben. hier downloaden.

Aktuelles PDF zum Projekt downloaden

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Handlungsfeld: Bildung, Ausbildung, Jugend

Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität der Mittelpunktbibliothek

(Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg / Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Bibliotheken)

Laufzeit: 01.01.2019 – 31.12.2019

QM ZKO

QM ZKO

Die Mittelpunktbibliothek in der Adalbertstraße will mit der Zeit gehen und sich an die veränderten Nutzungsverhalten der Kunden anpassen. Die Ausleihe von Büchern spielt in der Gesellschaft eine immer kleinere Rolle. Vor allem die junge Generation nutzt verstärkt digitale Medien sowohl in der Freizeit als auch für die schulische Bildung. Jedoch stellen die kostspieligen Anschaffungen neuester Gaming-Module gerade für sozial benachteiligte Familien eine große finanzielle Hürde dar.

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Wir lernen hier! Verschönerung der Außenfassade der Jens-Nydahl-Grundschule

(Förderverein Jens-Nydahl-Grundschule)

Laufzeit 01.06.2019-31.12.2019

Gustav-Meyer-Schule, QM ZKO

Gustav-Meyer-Schule, QM ZKO

Jens-Nydahl-Grundschule, QM ZKO

Jens-Nydahl-Grundschule, QM ZKO

Der Durchgang zum weiteren Verlauf der Admiralstraße hin zur Admiralbrücke zwischen der Jens-Nydahl-Grundschule und der Gustav-Meyer-Schule ist für beide Bildungsinstitutionen ein Problem: unweit des Kottbusser Tores gelegen, wird dieser Bereich auch von Drogenkonsument*innen als Aufenthaltsort genutzt und immer öfter feiern und trinken – ungestört im Schutze der Nischen – „Partytourist*innen“ an Wochenenden. Die Zweckentfremdung des Raumes, vor allem aber die Schmierereien an den Wänden, Verunreinigung sowie Vermüllung des Bereiches zwischen den Schulen war Thema mehrerer Diskussionen und Rundgänge mit Vertreter*innen des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg, um Lösungen zu finden.

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Bildungswege aufzeigen – Berufsorientierung in der Grundschule

(Förderverein Jens-Nydahl-Grundschule e.V.)

Laufzeit: 01.08.2019-31.05.2021

Die berufliche Orientierung beginnt nicht erst mit dem Schulabschluss und beinhaltet viel mehr, als sich über das aktuelle Studien- und Berufsangebot zu informieren. Mit der Berufswahl und dem Beginn einer Ausbildung wird eine wichtige Entscheidung für den weiteren Lebensweg getroffen. Eine unüberlegte oder falsche Berufswahl ist oft die Ursache für einen Ausbildungsabbruch. Daher sollten frühzeitig die individuellen Talente, Fähigkeiten und eigenen Stärken bewusst gemacht werden.

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Handlungsfeld: Beteiligung, Vernetzung und Einbindung der Partner

Raumkonzept Spiel-/Begegnungsraum Neues Kreuzberger Zentrum (Phase 1)

(Kotti-Coop e.V.)

Laufzeit: 01.08.2019-31.12.2019

Der von einem hohen Zaun umgebene Spielplatz des Neuen Kreuzberger Zentrums (NKZ) ist seit Juni 2018 u.a. wegen technischer Mängel an den Spielgeräten geschlossen. Damit ging nicht nur für die Kinder ein Ort des Spielens und des Freiraumes inmitten des urbanen Raumes verloren, sondern auch eine zentrale Begegnungsstätte und Kommunikationsort für die gesamte Nachbarschaft. Im Rahmen der Gespräche und der Verhandlungen des Mieterrates NKZ mit dem Wohnungsunternehmen GEWOBAG zur Unterzeichnung des Mietvertrages für den selbstorganisierten Nachbarschaftsraum in der Passage des Gebäudes wurde die Qualifizierung und Wiedereröffnung des Spielplatzes thematisiert.

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Archiv

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